Nordic Walking – Trekking

ALTO GARDA

Ausgangspunkt: Campione ( 74 m üdM)
Ziel: Campione (74 m üdM)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 680 m
Dauer: 3 Std.
Schwierigkeitsgrad: ( E ); Für Trekker. Diese längeren Touren führen über Pfade oder Abschnitte, die im allgemeinen ausgeschildert sind. Es handelt sich oft um an steilen Abhängen vorbei führende, jedoch gesicherte Strecken, die ein Mindestmaß an Erfahrung und Training voraussetzen.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie: Kompaß Nr. 071, 101 und 690
Zufahrt: über die Staatsstraße 45 bis nach Campione, zwischen den Ortschaften Limone und Gargnano; Parkplatz.

 

An der Piazza F. Arrighini kommen wir über die Via G. Pascoli oberhalb des Fußballplatzes und schlagen die verlassene Wegstrecke des Gebiets von Gardesana ein. Hinter zwei Tunneln biegen wir nach links auf eine Straße ab, die uns unter dem Wasserfall des Lesìne-Wildbaches hindurch führt. Diese sanft aufsteigende Straße geht schließlich in die Provinzstraße 38 über (20 Min). Die Straße steigt über eine Strecke von etwa 200 m weiter an und führt uns zu einem Tunnel. Hier biegen wir nach rechts auf einen alten Wanderweg mit dem vielversprechenden Hinweisschild „Willkommen in Tremosine“ ab. Dieser Weg führt uns bis zur Gabelung mit dem Wanderweg 201 (10 Min.), die vom in der Tiefe sichtbaren Hafen zu den Wohnhäusern des Orts hinaufführt. Hinter den Steinen eines Erdrutsches ist der Weg nicht mehr gepflastert; wir gehen über einen Felsvorsprung, lassen den vertikalen Sockel hinter uns liegen und gelangen schließlich zu einer kleinen Höhle mit einer Statue der Gottesmutter. Kurz darauf erreichen wir den Gipfel (413 m, 40 Min).
Nach dem Aufstieg über die Viale Europa kommen wir zum ehemaligen Rathaus. Hier können wir zwischen zwei Möglichkeiten wählen:
a) – über die Provinzstraße nach Arias und in Pregasio (478 m), in der Nähe der kleinen Kirche San Marco links abbiegen in die Via Lo, die mit dem Wanderweg 267 identisch ist, der durch das untere Gardatal führt;
b) – Neben dem Oratorium der Pfarrkirche den Wanderweg. 202, Via Vagne, einschlagen und die Straße weiterverfolgen, bis wir auf das Gitter zu einer Privatvilla stoßen, das den Weg verschließt und damit beendet; weiter über den an der Einzäunung entlang führenden Weg, der schließlich durch einen Kastanienhain führt; anschließend die Via Lo einschlagen.
Ein bequem begehbarer schmaler Pfad bringt uns wieder auf die Wegstrecke zurück, die uns schließlich zu einem von Olivenbäumen umgebenen Heuschober führt (1 Std.). Von hier aus bringt uns ein Wanderweg mit herrlichen Aussichten, der an bestimmten Abschnitten direkt in den Felsen geschlagen wurde, zur Schlucht des Wildbachs San Michele, über den sich eine kleine Brücke aus Eisen spannt. Wir folgen auf der linken Seite des Wildbachs dem mit Netzen gesicherten Wanderweg 267 und kommen durch einen düsteren Tunnel (Taschenlampe mitnehmen!) und schließlich auf die Piazza von Campione (etwa 3 Std.).

Ausgangspunkt: Fornìco (207 m)
Ziel: Fornìco (207 m)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 1.346 m
Dauer: 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: E = Für Trekker. Diese längeren Touren führen über Pfade oder Abschnitte, die im allgemeinen ausgeschildert sind. Es handelt sich oft um an steilen Abhängen vorbei führende, jedoch gesicherte Strecken, die ein Mindestmaß an Erfahrung und Training voraussetzen.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie: Kompaß Nr. 102
Zufahrt: Mit dem Auto von Bogliaco, einer Fraktion von Gargnano aus über die Staatsstraße 45 bis, nach Fornìco; Parkplatz.

 

Vom kleinen Platz der Ortschaft aus gehen wir in Richtung Süden und biegen nach rechts zum Portikus ab, der uns auf den Wanderweg 41 bringt; der Weg führt uns an bestellten Gebieten vorbei zur Ortschaft Sostaga (Höhe 530 m); weiter geht es über den Wanderweg 21. Auf der rechten Seite sehen wir die Villa Lena, während links der Pfad nach Gaìno abgeht. Wir folgen dem durch einen Wald führenden Weg, der langsam auf den steilen Felsen des Monte Castello und zu einer in 789 m Höhe gelegenen Wegkreuzung aufsteigt, von der ein Pfad nach Gaìno abgeht, den wir auch bei unserer Strecke zurück einschlagen werden (1,30 Std.)

Ausgangspunkt: Limone sul Garda (65 m)
Ziel: Limone sul Garda (65 m)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 2.300 m
Dauer: 6 Std.
Schwierigkeitsgrad: ( E ); Für Trekker. Diese längeren Touren führen über Pfade oder Abschnitte, die im allgemeinen ausgeschildert sind. Es handelt sich oft um an steilen Abhängen vorbei führende, jedoch gesicherte Strecken, die ein Mindestmaß an Erfahrung und Training voraussetzen.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie: Kompaß Nr. 071, 096, 101, 102 und 690
Zufahrt: über die Staatsstraße 45 bis von Riva del Garda oder Gargnano nach Limone sul Garda; Parkplatz.

 

Die Berg, Trekking und Ferienhütten in den Bergen am Gardasee – Von Limone zum Stadel ’Bonaventura Segala’
Unsere Tour geht vom Bahnhof aus zunächst zur Bar Turista und führt uns anschließend über die Wanderwege Caldogno und Milanesa. Hinter der kleinen Brücke, die sich über den Wildbach San Giovanni spannt, geht es über einen Saumpfad mit Kiesbett durch das Sìngol-Tal und weiter über den Wanderweg 101. Auf dem ersten Abschnitt des Weges treffen wir auf zahlreiche Wasserquellen sowie auf die charakteristischen Calchére, in denen einstmals Kalk abgebaut wurde. Hinter dem Wildbach steigt die Straße steiler an und führt uns hinter den drei Murél-Windungen zu einer Stelle mit einer herrlichen Aussicht auf das Tal, das von den nördlichen Berghängen des Preàls, des Corna Vecchia und des Traversole eingeschlossen wird.
Schließlich erreichen wir eine Weggabelung (60 Min) mit dem Hinweisschild zum „Stadel Bonaventura Segala“; der Wanderweg führt bis unter die Spitze des Mughéra (1.161 m); eine Anhöhe (50 Min.) belohnt uns mit einer einmaligen Aussicht, die sich über den Ort und den Olivenhain von Limone und die Felswände von Tremosine und den See bis nach San Vigilio und Sirmione und den Moränenhügeln an klaren Tagen bis zu den Apenninen spannt.
Auf dem Wanderweg 422 des CAI-SAT halten wir uns links und kommen an den Überresten der Militärstationen aus dem 1. Weltkrieg vorbei bis zur Bocca Guìl (1.210 m; 20 Min.). Von hier aus geht der Wanderweg 421 ab, der von Leano zur Ortschaft Fortini hinaufführt, in der die Berghütte „Segala“ liegt (1.215 m; 40 Min). In der Nähe des Stadels erfrischen wir uns in einem Biwak für 4 Personen. Für den Weg nach Limone zurück (etwa weitere 2 Std.) empfehlen wir den Wanderweg 104, der direkt vom Stadel aus ins Tal hinabsteigt und in die Wanderwege 118, 103 und 101 übergeht und uns erneut durch das Sìngol-Tal führt.

Stadel „Bonaventura Segala“
Der Stadel liegt in der Ortschaft Fortini im bergigen Hinterland der Gemeinde Limone sul Garda in 1.215 m Höhe. Er hat einen Biwak mit 4 Betten und ist das ganze Jahr über geöffnet. Der Stadel wird von der Ortsgruppe Limone sul Garda des nationalen Alpenvereins (A.N.A.) geleitet, die dafür sorgt, daß es nie an Wasser und Wein fehlt. Auskünfte: Ortsgruppenleiter A.N.A. Aldo Girardi (Tel. 0365.954016).

Ausgangspunkt: Gàrdola (567 m)
Ziel: Gàrdola (567 m)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 1.140 m
Dauer: 5 Std.
Schwierigkeitsgrad: ( E ) = Für Trekker. Diese längeren Touren führen über Pfade oder Abschnitte, die im allgemeinen ausgeschildert sind. Es handelt sich oft um an steilen Abhängen vorbei führende, jedoch gesicherte Strecken, die ein Mindestmaß an Erfahrung und Training voraussetzen.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie: Kompass K102
Zufahrt: über die Staatsstraße 45 bis nach Tignale und die Provinzstraße 38 nach Gàrdola; Parkplatz.

 

Wir stellen den Wagen auf dem Parkplatz der Ölfabrik ab und steigen die Via XXIV Maggio und die Via San Lorenzo hinauf, die uns durch die Ortschaft Olzano führen; hinter dem Restaurant „Il Camino“ und den „Sunclass Bungalows“ kommen wir an einem Aussichtspunkt mit Blick auf den See (25 Min). In der Nähe dieses Aussichtspunktes nehmen wir rechts den Wanderweg 245 – vormals Nr. 5), der in die Höhe ansteigt und Zickzackkurven den Gumér-Bergrücken umläuft. An der Weggabelung gehen wir links ab an einem Zaun vorbei und erreichen erneut die asphaltierte Straße nach Piemp (15 Min.); in 200 m Höhe treffen wir auf den Bosco-Brunnen und, immer auf der rechten Seite bleibend, auf die Häuser von Bósco de sùra.
An der Wegkreuzung (10 Min.) biegen wir nach links ein (Wanderweg 258) und kommen am Tierpark Terzanèch des regionalen Forstamtes vorbei und anschließend in die Ortschaft Fornaci; wir gehen an mehreren Ställen vorbei in Richtung Furnàs de déter und Val dela gèra. Hier steigt die Straße mit zwei Windungen leicht an: an den drei Gabelungen dieser Straße gehen wir an der ersten Gabelung links ab, während wir an der zweiten nach rechts gehen (15 Min.) und an der dritten Wegkreuzung der immer noch ansteigenden Straße die Straße nach rechts einschlagen.
Zwischen zwei Kieferreihen wird die Straße langsam eben, führt uns um die Weide der „Terre bianche“ herum, steigt danach wieder an und liegt in Höhe der Hochspannungsleitung Nr. 291; hier halten wir uns rechts und kommen, nachdem wir den Saumpfad nach ein paar hundert Metern verlassen haben, zum Grenzstein der A.S.D.F. (die Zahl 258 befindet sich auf der Rückseite des Steins). Hier geht rechts ein Weg ab, der den Hang des Monte Segàble hinaufsteigt, durch einen Tannenwald führt und uns schließlich (nach 55 Min.) auf einen von Cima Piemp ausgehenden Saumpfad bringt. Wir schlagen den absteigenden Pfad nach links ein und erreichen nach etwa 50 m den Ere-Paß (1.131 m), ein gut ausgeschildertes Ziel zahlreicher Trekkingtouren.
Auf der einen Seite kommt man nach Pùria und anschließend nach Scarpapé und Ca di Natone oder Cadria (Wanderweg 69-68) oder nach Cima Rest (Wanderweg 69); auf der gegenüberliegenden Seite erreicht man über den Colomba-Paß (1.109 m) Bocca Paolone (953 m), Valvestino oder Costa und Gargnano.
Wir nehmen den Wanderweg 259, der steil ansteigt und uns zu einer Kreuzung bringt (15 Min); hier geht links der Verbindungsweg mit dem Wanderweg 258 ab, während rechts eine kleine Straße mit einer Schranke abgeht, der nach Visìne führt und anschließend in den Wanderweg 259 übergeht, der uns zum Haus des Luné bringt (15 Min.). Wir gehen rechts ab und kommen, den Wegweisern auf einem Baumstumpf einer mächtigen Buche folgend, auf einen Weg, der uns um das kleine Tal herum schließlich zu einer Wegkreuzung bringt. Hier gehen wir nach rechts den ansteigenden Weg ab und kommen zu einem kleinen Weiher, der vor der Wiese und dem unter dem Gipfel der Visìne liegenden Wohnhaus von Gaès liegt (10 Min).
Wenn wir nach links abgehen und den Weg einschlagen, der uns über die Wiese führt, kommen wir nach einigen hundert Metern auf eine mit Büschen besetzte Weide. Gegenüber erhebt sich der mächtige Monte Denervo; auf der rechten Seite finden wir eine Jagdhütte; wir folgen der absteigenden, zum Teil zementierten Straße und erreichen die Wiesen und die Häuser von Paül (25 Min.). Unser Weg steigt weiter ab und führt uns am Nota-Tal vorbei zu an den Weiden und zum Bauernhof Pasìne; hier erreichen wir schließlich die Cùel-Quelle (25 Min) und anschließend, wenige Meter weiter, den Weg von Vione, der rechts zum Fobia-Paß, zur Alm Malga Nangui (auch Àngoi genannt) und zur Bocca Paolone führt und links zur Ortschaft Tignale absteigt.
Wir gehen weiter talwärts bis zur Weggabelung von Pozze; hier biegen wir nach links auf den Wanderweg 251 ein, der auf die Hochebene von Viù und zum Presà-Tal führt; bis Aer sind es 3 km. Wir verlassen (rechts) die Verbindung mit dem Wanderweg 265 „B.V.G. – Sentiero Montagnoli“ (auch wenn es sich um eine interessante, zunächst nicht einfach zu bewältigende Strecke für alle handelt, die über die „Via dei canài“ nach Aer gehen wollen) und kommen zu den Brücken des Presà-Tals und des Paì-Tals; nach einem Kastanienhain erreichen wir schließlich Aer (1,25 Std.). Wir folgen der asphaltierten Straße bis nach Gardola und kommen wieder zum Parkplatz, auf dem wir unser Auto abgestellt haben (30 Min.).

Ausgangspunkt: Campione (74 m)
Ziel: Campione (74 m)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 940 m
Dauer: 4 Std.
Schwierigkeitsgrad: ( E ) = Für Trekker. Diese längeren Touren führen über Pfade oder Abschnitte, die im allgemeinen ausgeschildert sind. Es handelt sich oft um an steilen Abhängen vorbei führende, jedoch gesicherte Strecken, die ein Mindestmaß an Erfahrung und Training voraussetzen.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie: Kompaß Nr. 071, 101 und 690
Zufahrt: über die Staatsstraße 45 bis nach Campione, zwischen Limone und Gargnano; Parkplatz.

 

Von Campione aus gehen wir am rechten Ufer des gleichnamigen Stroms entlang. Hier nehmen wir den Wanderweg 267 („Unterer Weg des Gardasees“ / „Bassa via del Garda“). Nach mehreren Stufen erreichen wir einen Tunnel (15 Min.; Taschenlampe mitnehmen!) und gehen durch einen Laufgraben, der zwischen dem Wasserkanal und der tiefen Schlucht verläuft. Wir lassen die kleine Eisenbrücke rechts hinter uns und folgen weiter dem Wanderweg 266 nach Prabione, das gleich gegenüber der Schlucht liegt. Langsam öffnet sich das Tal und wir blicken auf Pregasio, Cadignano, Sermerio und die Berge Tignalga und Lavino. Anschließend geht der Wanderweg in einen schmalen Pfad über, der uns in einen Buchenhain und schließlich zur Ortschaft Bàit führt. In der Nähe dieser Ortschaft treffen wir auf ein Bauernhaus, das von mit Kastanien besetzten Wiesen umgeben ist (35 Min.).
Nach 300 Metern sehen wir die Ferienanlage von Campogrande; wir gehen nach rechts ab und folgen einer asphaltierten Straße, die uns zum Besucherzentrum des Naturschutzgebietes „Parco Alto Garda Bresciano“ und zu den ersten Häusern der Altstadt von Prabione führt (540 m). Hier geht rechts der Wanderweg 204 ab. Wir gehen den Weg talwärts weiter, und biegen an den nächsten beiden Weggabelungen nach links ab; an den nächsten Wegkreuzungen halten wir uns rechts und erreichen Puntesèl (30 Min.); von hier aus führt unser Weg aufwärts nach Cadignano (30 Min).
Wir folgen der Provinzstraße in Richtung Pregasio (478 m), gehen durch die Ortschaft und schlagen gleich vor der kleinen Kirche San Marco die Via Lo ein, die dem Wanderweg 267 (Unterer Wanderweg des Garda-Sees) entspricht. Wir kommen links am Hotel Villa Selene vorbei und folgen dem absteigenden Pfad weiter bis zu einem alleinstehenden, von Olivenbäumen umgebenen Heuschober (30 Min.). Ein in den Felsen gehauener Pfad bringt uns wieder zur Schlucht von San Michele. Wir gehen über die kleine Eisenbrücke, die wir bei unserem Aufstieg nicht genommen haben, halten uns links, folgen dem durch Netze gesicherten Wanderweg 267, kommen wieder durch den engen Tunnel und erreichen schließlich den Dorfplatz von Campione (4 Std.).

Ausgangspunkt: Sasso (555 m)
Ziel: Sasso (555 m)
Höhenunterschied gesamt (hin und zurück): 340 m
Dauer: 2 Std.
Schwierigkeitsgrad: T = Für Touristen. Die Ausflüge dieser Kategorie führen über Nebenstraßen, Saumpfade und gut begehbare, gut ausgeschilderte Wanderpfade, so daß weder Probleme der Orientierung noch andere spezifische Schwierigkeiten bestehen. Es handelt sich um Strecken, die sich insbesonders für erstmalige Ausflüge in die Berge anbieten.
Zeitraum: das ganze Jahr über
Kartographie: Kompaß Nr. 071, 101 und 102
Zufahrt: über die Staatsstraße 45 bis nach Gargnano; von hier aus über die Straße nach Navazzo und Valvestino; an der Kreuzung nach etwa 7 km rechts abbiegen nach Sasso; Parkplatz.

 

Vom kleinen Platz der Ortschaft Sasso aus folgen wir den Hinweisschildern des Wanderwegs 31, der uns im Wald hinter der Ortschaft auf einen Saumpfad bringt, der an einem kleinen Bach vorbei führt und bis zum Aussichtspunkt auf einem Felsen mit einem herrlichen Ausblick auf den Gardasse hinaufsteigt (700 m; 35 Min.). Kurz hinter diesem Aussichtspunkt verlassen wir den Wanderweg 31 und biegen nach rechts auf einen Weg ab, der in das felsige Guandalini-Tal hinabsteigt. Weiter geht es an einem Tor vorbei, das uns auf eine Felsterrasse bringt, auf der die San Valentino-Klause liegt (715 m; 15 Min.), die nach einer Pestplage im Jahre 1638 angelegt wurde. Der Rückweg führt uns über die gleiche Strecke (etwa 1 Std.).

Beim so genannten „Spurenweg“ handelt es sich um einen aus landschaftlicher und naturwissenschaftlicher Sicht überaus interessanten Wanderweg. Dieser Weg führt durch das Gemeindegebiet Tremosine und den Landesforst Westlicher Gardasee hindurch, wo Sie ein ausgesprochen unberührtes und suggestives Gebiet am Osthang des Caplone-Berges erwartet.
Die Strecke bietet Ihnen nicht nur atemberaubende Aussichtspunkte, sondern auch die Möglichkeit, die Spuren der Tiere zu beobachten, die dieses Habitat bewohnen: von den Spuren auf lehmigem oder schneebedecktem Boden bis hin zu den Schlafstätten, Federn, Exkrementen, Kratzspuren, halbabgerissenen Baumrinden, Fressensresten, Höhlen, Nestern, Eierschalen, abgeworfenen Häuten, Spinnennetzen, Schneckenhäusern und Panzern der verschiedenen Tiere. Damit das Entdecken Spaß macht und einfach ist, sind mehrere Infostellen eingerichtet worden, die Ihnen das Gesehene erklären und den Ausflug interessant machen.
Wir empfehlen Ihnen, den Weg berghoch zu beginnen. Starten Sie von der Negrini-Alm aus und laufen Sie bis zur Lorina-Alm. Der Weg ist rund 5 km lang und der Höhenunterschied beträgt 650 m. Die durchschnittliche Dauer beträgt 3 Stunden. Am schönsten ist die Wanderung im Frühjahr und im Herbst; im Winter riskieren Sie, einige gefrorene Stellen anzutreffen.

Anfahrt mit dem Auto bis San Michele
Bei der Wegkreuzung in Polzone, einer Ortschaft, die Sie an der Landesstraße zwischen Vesio (Tremosine) und Prabione (Tignale) antreffen, biegen Sie in den ungeteerten Weg Richtung San Michele / Tremalzo-Pass ein. Nach 4 km erreichen Sie einen kleinen Wasserlauf; in der Nähe der Brücke, die über den Bach führt, können Sie parken.

Die Strecke
Gleich nach der Brücke halten Sie sich bei der Weggabelung links und laufen den bequemen Maultierpfad entlang, der ins Negrini-Tal und bis zur gleichnamigen Alm hoch führt (748 m ü.d.M. – 1 Std.). Dort informiert Sie ein in den Boden gehauener Granitstein, dass Sie den Beginn des Spurenweges („sentiero delle tracce“) erreicht haben. Die Wegweiser sind sehr präzise; zahlreiche Schilder erklären Ihnen die Flora und Fauna, die Sie auf dem Verlauf antreffen. Der Weg schlängelt sich im Zickzack den Berg hoch, zumeist recht gemächlich, aber teilweise auch ziemlich steil. Sie kommen an zwei großen, charakteristischen Felsüberhängen vorbei (im Dialekt heißen diese Cùen), daraufhin durchlaufen Sie die Felsschlucht, die sich der Bach gegraben hat und schließlich erreichen Sie nach einer schönen Wanderung durch Wald und Weiden die Lorina-Alm (1.384 m ü.d.M. – 2 Std. Wanderung – Gesamtzeit 3.30 Std.). Im Sommer ist die Alm bewirtschaftet und Sie können sich hier stärken und erfrischen.

Die Rückkehr nach San Michele
Von der Lorina-Alm aus laufen Sie über einen Maultierpfad wieder bergab; nach einer Quelle kommen Sie zu einer Weggabelung, wo Sie sich rechts halten und bis San Michele hinab laufen (2.00 Std. – Gesamtzeit 5.30 Std.). Die Kapelle der Klause, die jetzt von den Franziskaner-Brüdern bewohnt wird, lohnt noch einen letzten Abstecher.

VALVESTINO

Route: Turano Mühle (570 M.) – Bersaglio Ortschaft (590 M.) – Bocca alla Croce (1061 M.) – Dos di Sas (964 M.) – Turano Mühle (570 M.)
Dauer: 4.00 h
Strecke: nur Trekking
Schwierigkeit: EE

 

Eine Ringroute, die rasch den Westhang des Monte Camiolo erklimmt, wo die Landschaft zwischen Nadelwäldern, Laubwäldern und gemähten Wiesen variiert. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das gesamte Vestinotal und den Stausee.

Route: Molino di Bollone (510 M.) – Passo di Vesta (1359 M.) – Vesta di Cima (1287 M.) – Vesta di Mezzo (1061 M.) – Cuel Sant (838 M.) – Molino di Bollone (510 M.)
Dauer: ca. 6,30 St.
Unterschied: 855 M.
Strecke: nur Trekking
Schwierigkeit: EE

 

Ringstrecke in Tal “di Vesta”, ein “wilderness” Gebiet, eine der wildesten Voralpenteilebene der Lombardei. Der Wildbach Vesta, den die Wasserflächen der Nebenflüsse aufgesammelt, fließt durch eine gewundene Strecke, dass viele Schluchten, Wasserfälle und den „Val Vestino Fjord“ zerfurcht hat. Über den Wanderweg trifft man drei wunderschönen Grenzsteine, Baujahr 1753, sowie Schützengräben, Geschützstände und Militärgrenzbefestigung des ersten Weltkrieges.

Route: Cadria (943 M.) – Rest (1200 M.) – Malga Alvezza (1266 M.) – Straßengabelung zu Malga Tombea (1796 M.) – Monte Caplone (1976 M.)
Dauer: ca. 6.50 St. Hin und Rückweg
Unterschied: 1033 M.
Strecke: Mountain-Bike und Trekking
Schwierigkeit: EE

 

Der Weg fängt von Cadria an und durch einen typischen Buchenwald erreicht man den Weiler von Rest, wo das ethnographische Museum von Valvestino gelegt ist. Wenn die Straße, durch Wiesen und Weiden, wieder hinaufsteigt, kann man die Scheune mit Strohdach bestaunen, auch die Sennhütte “Malga Alvezza” erreichen, und bis zu den Weideplätzen von Sennhütte “Malga Tombea” vorstoßen. Der Weg wieder steigt, entlang den militärischen Weg des Größen Krieges bis zu der Bergspitze des Monte Caplone (1976 M.), der höchste Berg in Val Vestino, hinauf. An diesen Seiten sind zahlreichen ortspezifischen und seltene Tierarten verbreiten.

 

BIKE TREKKING: ein Rundweg, der am Platz Madonna Pellegrina in Turano beginnt, nach Armo hinaufsteigt, Persone erreicht und schließlich durch den Wald bis auf 1100 m Höhe ansteigt und über Moerna auf alten Wegen wieder nach Turano führt.

Route: Molino di Bollone (510 M.) – S. Vigilio (808 M.) – Fornel (943 M.) – Rest (1200 M.)
Dauer: ca. 5.00 St. nur Hinweg
Unterschied: 690 M.
Strecke: Mountain-Bike und Trekking
Schwierigkeit: EE

 

Der Wanderweg, der von “Molino di Bollone” anfängt, erreicht die Ortsteile von: Martelletto, Droane, Formel, Cassanega, bis zur Rest Hochebene. Diese Strecke bietet bildschönen Stückchen des Valvestino Sees und Droanello Tales.

Route: Armo (849 M.) – Ponte Franato (903 M.) – Messane (1100 M.) – Armo (849 M.)
Dauer: ca. 3.00 St.
Unterschied: 400 M.
Strecke: Mountain-Bike und Trekking
Schwierigkeit: E

 

Ringstrecke von Armo Ortsteil bis zu Valle dell’Armarolo, durch Kieferwald mit riesigen alten Bäume. Nach dem zweiten Steg, im „Ponte Franato“ Ort, erreicht man eine Abzweigung: Ein Weg führt zu Denai, der andere zu Messane. In den breiten Wiesen von Messane kann man in Armo durch eine Strecke, mit einer leichten Steigung durch Buchenbaum und einem Abhang inmitten des Kiefernwaldes, wiederkommen.

Route: Moerna (992 M.) – Bocca Cocca (1327 M.) – Bocca di Valle (1392 M.) – Bocca di Cablone (1755 M.) – Malga Tombea (1825 M.) – Cima Rest (1200 M.)
Dauer: 6,15 St.
Unterschied: Anstieg (Moerna – Malga Tombea) 833 M.; Abstieg (Malga Tombea – Cima Rest) 625 M.
Strecke: nur Trekking
Schwierigkeit: EE

 

Von Moerna Parkplatzt steigt der Wanderweg, durch zauberhaften Buchenwald, Steinen und Einbuchtungen der Gebirgsketten, entlang Saumpfade, bis zu Malga Tombea Weiden, an, wo man militärischen Bunkern in den Felsen gegraben, Schützengraben und wunderschönen Blicken auf Gardasee und Idro See bewundern, und auch die Val Vestino Wälder betrachten kann. Von diesem Weg, entlang gut gezeichneten Wanderwegen, steigt man durch Weiden bis zu Rest Hochebene ab.

Route: Magasa (965 M.) – Denai (1210 M.) – Rest (1200 M.) – Cadria (943 M.) – Magasa (965 M.)
Dauer: ca. 5.00 St.
Unterschied: 450 M.
Strecke: Mountain-Bike und Trekking
Schwierigkeit: E

 

Ringstrecke aus Gemeinde Magasa. Sie steigt entlang den alten Wanderweg, der das Dorf mit den Weiden von Denai und Vott verband, an. Dann geht man durch die Weiden von Denai, und als man Malga Alvezza überschritten hat, erreicht man die kleine Cima Rest Kirche. Von hier kann man bis zu Cadria vorstoßen oder wieder nochmal nach Magasa zurückkommen.

Route: Cadria (943 M.) – Passo della Puria (1374 M.) – Cascina Nuova (1194 M.) – Cadria (943 M.)
Dauer: 4,00 St.
Unterschied: 430 M.
Strecke: Mountain-Bike und Trekking
Schwierigkeit: E

 

Ringstrecke. Der Weg fährt von Cadria an, und stieß durch Val Vestino Wälder an der Entdeckung der Tierwelt des Parco Alto Garda Bresciano vor. Während der Bergwandertour durch Waldlichtungen und die Waldränder kann man das Reh, den Steinbock, den Hirsch und unzähligen anderen Tieren sichten. In Val Vestino hat man über 150 Wildtierarten festgestellt.

Route: Turano (676) – Armo (849 M.) – Persone (900 M.) – Moerna (992 M.) – Turano (676 M.)
Dauer: ca. 3.30 St.
Unterschied: 360 M.
Strecke: Trekking
Schwierigkeit: E

 

Ringstrecke, Ansatzpunkt von Piazzetta della Madonna Pellegrina von Turano, die bis zu Armo ansteigt, Persone erreicht und zum Schluss, in den Wald bis Hohe 1100 M. hineinsteigt, führt nochmal durch die alten Wanderwege, durch Moerna, zu Turano zurück.

Route: Turano (676) – Armo (849 M.) – Persone (900 M.) – Moerna (992 M.) – Turano (676 M.)
Dauer: ca. 3.30 St.
Strecke: Fahrrad
Schwierigkeit: E

Ringstrecke, Ansatzpunkt von Piazzetta della Madonna Pellegrina von Turano, die bis zu Armo ansteigt, Persone erreicht und zum Schluss, in den Wald bis Hohe 1100 M. hineinsteigt, führt nochmal durch die alten Wanderwege, durch Moerna, zu Turano zurück.

Route: Persone (900 M.) – Messane (1.100 M.) – Ponte franato (903 M.) – Denai (1.210 M.) – Rast (1.200 M.) – Magasa (965 M.) – Turano (676 M.) – Persone (900 M.)
Dauer: ca. 5.00 St.
Strecke: Fahrrad
Schwierigkeit: E

 

Ein Rundweg, der am kleinen Platz der Madonna Pellegrina in Turano beginnt, nach Armo hinaufsteigt, Persone erreicht und schließlich, durch den Wald auf 1100 m Höhe ansteigend, über Moerna auf den alten Straßen wieder nach Turano führt.

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